Du hast es bestimmt auch schon gesehen: Ein Instagram-Profil wirkt eher schüchtern und privat, aber dabei steht dahinter eine tolle Frau mit einem top Angebot!
Am Anfang geht das vielen so, besonders Frauen. Aber das muss einfach nicht sein, mach Dich und Dein Angebot sichtbar!
Ich zeige Dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt, wenn Du Deinen Account von Anfang an professionell aufsetzt – mit Struktur und ohne Zweifel.
Bevor Du auf Instagram losgeht, frage Dich:
- Wer ist meine Zielgruppe?
- Ist die Zielgruppe überhaupt auf Instagram aktiv?
- Was sind meine Ziele?
Alles beantwortet? Los geht’s!
Inhaltsverzeichnis
ToggleWelche Kontoart?
Ich empfehle ganz klar ein Business-Konto:
- Du kannst Deine Adresse angeben.
Das macht allerdings nur bei lokalen Angeboten Sinn, z. B. physische Shops. - Du kannst einen Kontakt-Button einbauen
- Du hast Zugang zu erweiterten Insights (den Statistiken Deines Accounts)
Es hilft Dir, Deine Beiträge zu analysieren und somit Deine Strategie zu optimieren.
Dein Benutzername & Dein Profilname
Besonders der Benutzername sollte wohl überlegt sein. Ein Wechsel des Namens kappt die Verlinkungen zu Deinem Profil.
Der Benutzername sollte kurz & eindeutig sein, z. B. Dein Vor- und Zuname, getrennt durch einen Punkt. Du kannst auch hier schon das wichtigste Keyword einsetzen.
Den Profilnamen kannst Du zweimal innerhalb von 14 Tagen ändern.
Nutze unbedingt 1-2 passende Keywords und Deinen Namen, z. B. Gaby | Podcast VA
So wirst Du gefunden, wenn jemand „VA Podcast“ sucht.
Dein Profilbild
Das Profilbild ist der erste Eindruck von Dir. Klar, oder? Und trotzdem sieht man immer wieder den Platzhalter oder ein Logo oder einen (schlimmstenfalls nicht gelungenen) Schnappschuss.
Dabei ist es ganz einfach! Die wichtigsten Punkte für ein gutes Profilbild sind:
- Dein Gesicht ist gut erkennbar, der Gesichtsausdruck freundlich
- Der Hintergrund ist ruhig, am besten in Brandingfarben
Logo? Bitte nur, wenn Du bereits eine starke Marke hast!
Es gilt: Erstes Vertrauen baust Du mit Deinem Gesicht auf!
Deine Bio – Dein Elevator Pitch
Du hast genau 150 Zeichen, um zu zeigen, wer Du bist, was Du anbietest und was der potenzielle Kunde tun soll.
- Schreibe, für wen Du da bist (oder für wen nicht)
- Schreibe, was du tust
- Verwende einen klaren Call-to-Action (z. B. „Hol dir mein 0€- Workbook “)
Link(s) in der Bio
Du kannst mittlerweile 5 Links in Deine Bio setzen, aber Du musst nicht alle belegen. Du kannst auf Deiner Webseite eine Seite einrichten, auf der Du zu den Seiten verweist, die schnell erreichbar sein sollen, wie z. B. Dein aktuelles Angebot.
Bedenke dabei, dass Dein Impressum mit 2 Klicks erreichbar sein soll.
Highlights – Deine Schaufenster
Nutze die Highlights clever – auch hier gilt: weniger ist mehr! Für mehr als 4 Highlights muss man swipen, überlege also gut, wie viele Du einsetzt oder sorge dafür, dass die wichtigsten 4 immer vorne sind.
Und doch sind es nur 3, die Du wirklich unbedingt haben solltest:
- Über mich/about me
- Angebot/Produkte
- Kundenstimmen/Testimonials
Tipp: Nimm nicht für jedes Highlight ein extra Bild. Mach so klar wie möglich, was hinter dem jeweiligen Highlight steckt.
Dein Feed
Mach Dich nicht verrückt, Dein Feed muss nicht wie ein kleines Kunstwerk aussehen. Aber ein bisschen Struktur und ein Wiedererkennungswert haben noch nie geschadet:
- Beschränke Dich auf 1–3 Brandingfarben
- Nutze wiederkehrende Content-Formate (z. B. Tipps, Zitate,…)
- Verwende dieselben oder ähnliche Elemente oder Filter
- Wenn Du ein bestimmtes Muster verwenden möchtest, z. B. diagonal oder vertikal, beachte, dass Du immer 3 Beiträge gleichzeitig posten musst, um das Design nicht zu zerstören.
Tipp: Plane Beiträge im Voraus ein, z. B. mit der Meta Business Suite.
Contentplan statt spontane Postingaktionen
Ein professioneller Account hat nicht nur ein einladendes Profil, sondern auch guten Content.
Bevor Du startest, solltest Du bereits ausreichend Beiträge erstellt haben. Starte, wenn möglich mit einem Beitrag pro Tag oder alle 2 Tage und ziehe das ein bis zwei Monate durch, um schnell Reichweite zu generieren.
Safety first
Nicht sexy, aber unverzichtbar: Richte Dir die 2-Faktor-Authentifizierung ein. Wenn Dein Account gehackt wurde, ist guter Rat teuer.
Starte jetzt!
Es muss und kann nicht alles perfekt sein. Dein Account lebt und wächst. Es wird sich immer wieder etwas ändern und das ist wirklich gut so. Sei Du, sei sympathisch und starte einfach.
Wenn Du Dir bei Deiner Bio unsicher bist – mein 0€-Workbook zur Profiloptimierung hilft Dir da ganz easy auf die Sprünge.
